Vorschau: Baskets – Skyliners Frankfurt

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Logo der EWE Baskets Oldenburg2.Spieltag der Basketball-Bundesliga 2007/2008

Die Ausgangssituation:
Während die Baskets bekanntermaßen ihr erstes Spiel in Bamberg verloren und dabei wenig Rückschlüsse auf ihre Stärke zuließen, konnten die OPEL SKYLINERS ihr Heimspiel gegen Jena mit 68:64 gewinnen. Für Oldenburg würde eine Niederlage sicherlich schwerer wiegen als für Frankfurt, da ein komplett neues Team einen einigermaßen gelungenen Start braucht, damit keine Unsicherheit reinkommt.

Der Gegner:
Die Frankfurter werden von den Experten in diesem Jahr ordentlich gehandelt, gelten als sichere PlayOff-Teilnehmer. Pascal Roller kehrte zum Team zurück, auf ihm ruhen viele Hoffnungen. Der zuverlässige Scorer McKinney fällt verletzt auf, diesen Verlust gilt es laut Roller dann auch auszugleichen. Dies dürfte ihm selber, aber auch erwiesenermaßen guten Spielern wie Derrick Allen (gegen Jena 21 Punkte und 15 Rebounds), Koko Archibong oder Ilian Evtimov sicherlich gelingen können. Für den deutschen Nationalspieler geht es in Oldenburg außerdem darum, die “Kinderkrankheiten” im Spiel der Frankfurter abzustellen.

Nur wenn Shtein und Zöllner unserem Spiel etwas geben, können wir dort gewinnen
Murat Didin (Coach Skyliners Frankfurt)

Als problematisch gilt in Frankfurt die Position des Centerspielers, auf der zuletzt zwar Allen recht erfolgreich agierte, hier jedoch nicht zuhause ist. Shtein und Zöllner, die eigentlichen Center, enttäuschten bisher.

Der Gegner über uns:
Durchaus mit Respekt wird in Frankfurt über unser Team gesprochen. Zwar hat man in den letzten Duellen oft die Oberhand behalten (9:5 Siege für Frankfurt), der radikale Schnitt im Oldenburger Team ist aber auch den Hessen nicht verborgen geblieben.

Der Coach der Gäste, Murat Didin, fürchtet vor allem das Spiel über die Centerposition. Hier haben die Gäste dem robusten Dan McClintock wenig entgegenzusetzen.

Die Prognose des 52-Jährigen Türken für das Spiel in der Huntestadt: “Oldenburg hat sehr schlaue Spieler und gute Schützen. Wer den Ton in der Defensive angibt, hat die besten Chancen, zu gewinnen”.

Die Zuversicht bei den Fans der Gäste ist geteilt, immerhin (nicht ganz repräsentative) 62,5 Prozent rechnen mit einem Sieg. Ein Bus kam derweil nicht zustande, so dass die Frankfurter Spieler nicht erwähnenswert unterstützt werden.

Fazit:
Das Spiel ist recht offen. Der Heimvorteil, der Ausfall von McKinney und die eventuellen Vorteile auf der Centerposition sprechen eher für Oldenburg. Ich vermute, dass Oldenburg gerade zu Beginn sehr nervös agieren wird und dann durch gelungene Aktionen und die Unterstützung der Fans an Sicherheit gewinnen wird. Bei aufkommender Verunsicherung und zurückhaltenden zuschauern kann das Ganze auch in die Hose gehen.

Tipp: Sieg mit 5-10 Punkten.

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