VfB wechselt erneut die Führungsriege

10 Kommentare

VfB Oldenburg Fußball

Langweilig? Das kann der VfB Oldenburg nicht. Heute kommt schon die nächste überraschende Nachricht aus dem Lager der Blau-Weißen. Die Führungsriege wird erneut kräftig durchgemischt.

Der Vorstandsvorsitzende des VfB Oldenburg, Hans-Jürgen Klarmann, zieht sich von seinem Amt zurück.  Jens Lükermann, der sich lediglich als Interimslösung sah, wird sich ebenfalls aus dem Vorstand zurückziehen. Den Vorsitz übernimmt Stefan Könner, Geschäftsführer der GSG Oldenburg. Als 2.Vorsitzender nun plötzlich wieder mit im Boot: Jörg Rosenbohm.

Das schnelle Comeback Jörg Rosenbohms ist schon verwunderlich. Schied er doch erst vor wenigen Monaten (angeblich?) wegen Zeitmangels als Geschäftsführer aus. Ist er nun als Vorstandmitglied weniger eingebunden? Ein paar Fragezeichen zu den Hintergründen bleiben hier sicher.

Dass mit Stefan Könner ein angesehener Kopf der Oldenburger Wirtschaft die Führung beim VfB übernimmt ist auf jeden Fall zu begrüßen. Was Kopfschütteln bereitet ist die aktuell fehlende Kontinuität und Zuverlässigkeit in Personalfragen beim VfB. Angefangen zu Beginn der Saison mit Spielern, die kommen sollten und schon vor dem ersten Waldlauf wieder weg waren, dem Wechsel auf der Trainerbank und nun erneut Bäumchen-wechsel-dich im Vorstand. Vertrauen, gerade bei Großsponsoren, schafft das alles nicht. Mögen die Gründe jeweils für sich betrachtet vielleicht verständlich und nicht direkt beeinflußbar sein, so ist das Gesamtbild des VfB aktuell ein recht rissiges. Aber eben auf keinen Fall langweilig.

 

 

1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Bewertungen, Schnitt: 3,75 von 5)
Loading ... Loading ...
  1. oh man, ist das wieder ein Chaos…und auf Rosenbohm kann ich gut und gerne verzichten.
    Der neue Sponsor ist dann die GSG?

  2. GSG neuer Trikotsponsor? Kann ich mir gut vorstellen. Auf jeden Fall hat der VfB ja verlauten lassen, dass es einen geben wird.

  3. Markus sagt:

    für einen “Sportblog” ein recht naiver, von fehlender Nähe und echter Information geprägter Beitrag. Hier werden Ereignisse, die zum Teil zu der aktuellen Situation geführt haben mit ihr selbst zusammengeschmissen und dann auch noch ein komischer Rückschluss auf die Sponsorensuche gezogen. Ein wenig mehr Mühe und Differenziertheit in der Recherche und in der Bewertung der Vorgänge sollten schon an den Tag gelegt werden, sonst landet man schnell bei “Bild Niveau”, welches für einen selbst ernenntan VfB-Fan einfach zu wenig sein sollte. Bin neugierig, wie die anhaltende Spieler-Durchmischung bei den EWE-Baskets bewertet werden.

  4. Dirk Ellinghaus sagt:

    Im Gegensatz zu “Markus” habe ich an dem Artikel nichts auszusetzen,er ist durchaus gelungen und schon gar nicht naiv, wie “Markus” meint!

  5. Mundico sagt:

    Aufgrund finanzieller Engpässe wurde auf den Geschäftsführer-Posten verzichtet. Dennoch war dies gelinde gesagt kein gelungener Schachzug. Alte Besen kehren gut, vor allem wenn sie durch und durch blau-weiß sind. Insofern stimme ich Markus zu, schlechte Recherche führt zu Polemik. Großsponsoren wissen sehr genau, wie sie diesen Wechsel an der Spitze einzuordnen haben und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

  6. Ggaribaldi sagt:
  7. Dirk Ellinghaus sagt:

    Zu “Mundico”: Sie scheinen mehr über das Verhalten von Groß-Sponsoren zu wissen oder äußern Sie hier nur ihre höchstpersönliche Meinung? Dann sollten Sie das auch klar zum Audruck bringen.

  8. Offiziell wurde auf den Geschäftsführer-Posten nicht des Geldes wegen verzichtet, sondern Rosenbohm wollte sich mehr seiner Agentur widmen ;) Das sind dann z.B. Informationen die man haben kann, aber nicht schreibt. Die BILD-Zeitung würde so etwas vermuten/schlußfolgern und schreiben. Ich finde lediglich, dass es so auf Außenstehende am Ende nicht schlüssig wirkt.

    In der nicht ganz so gut informierten Öffentlichkeit bleiben halt Dinge hängen wie “Goslar”, “Banecki”, “Suspendierung” oder “Neuer Vorstand”. Ich sehe diese Dinge für sich alleine und sie sind nicht direkt selbst “verschuldet”. Sie ergeben aber nunmal einen Gesamteindruck, der zumindest unruhig ist. Rückschlüsse auf die Sponsorensuche erlaube ich mir, weil das Image eines Vereins für diese meiner Meinung nach wichtig ist.

    Ich finde übrigens, dass die engagierte Arbeit der vielen Blau-Weißen im Umfeld des VfB, gerade bei diesem schwierigen Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit, nicht hoch genug zu bewerten ist.

  9. Es bringt ja nichts, sich gegenseitig anzufahren. Ich finde den Artikel nun nicht so schlimm, wie manch einer meint. Vielleicht etwas kurz geraten, denn jemand, der dem Verein nicht so verbunden ist, wie ich es beispielsweise bin, dürfte Schwierigkeiten haben zu erkennen, was genau eigentlich bei dem Klub los ist.

    Etwas ausführlicher dürfte der Artikel dann schon sein.

  10. Come on, cut it out!

Einen Kommentar schreiben