VfB überzeugt beim 4:0 gegen Nordhorn

3 Kommentare

Logo des VfB OldenburgBisher hatten nur insgesamt 1250 Zuschauer die ersten beiden Heimauftritte des VfB Oldenburg gesehen. Beim ersten “richtigen” Heimspiel waren nun noch noch einmal so viele dabei. Und was sich in den letzten Spielen bereits zeigte, setze sich heute fort: Der VfB wird immer stärker, bot beim klaren 4:0 gegen Nordhorn heute eine überzeugende Leistung.

Friauf trifft per Hacke

Personell hat Joe Zinnbauer seine Stammformation gefunden. Erneut begann die gleiche Elf wie zuletzt. Und das sogleich mit Macht. Gerade Waldemar Kowalczyk zeichnete sich in der Anfangsphase durch clevere Zuspiele aus. Der VfB verzeichnete drei Großchancen, von denen eine genutzt werden konnte. Friauf scheiterte zunächst frei vor Gästekeeper Andre Lange, konnte aber im Nachschuß per Hacke verwandeln (9.Minute).

2:0 Halbzeitführung

Da der VfB aber nur diese Chance nutzte und Nordhorn seinerseits zweimal zu hundertprozentigen Chancen kam drohte die tolle Anfangsphase zu verpuffen. Zudem musste der immer agile Steve Sam nach 34 Minuten, wohl mit einer leichteren Oberschenkelverletzung, vom Platz. Doch der VfB ließ sich auch davon nicht beirren. Mariusz Zmijak kam in der 44.Minute über links, entschied sich ob der zuvor abgewehrten oder vergebenen Hereingaben für den Alleingang, zog herrlich links am Gegner vorbei und drosch den Ball trocken ins lange Eck. So ging der VfB völlig verdient mit einer 2:0-Führung  in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit setzte der VfB seine Spielweise weiter fort. Mit einem Kurzpasspiel wie selten in den letzten Jahren gesehen wurde Situationen in Abwehr und Mittelfeld spielerisch gelöst. Geradezu sensationell wurde dann das 3:0 in der 51. Minute herausgespielt. Kurze Passfolge im Mittelfeld, links außen wird ein VfBer steil geschickt und Jonas Wangler vor dem Tor so bedient, dass er nur den Fuß hinhalten muss.

Freude über Tore und gegnerische Torjäger

Der eingewechselte Nicola Grimaldi guckt dann den Nordhorner Torhüter aus und schob aus spitzem Winkel zum 4:0 Endstand ein. Nach 75 Minuten dann musste der Nordhorner Novaku, der heute mehr mit Fouls als durch Torgefahr auffiel, mit gelb-rot vom Platz. Dadurch war die Partie entschieden. Die Oldenburger zogen ihr Spiel zur Freude des Anhangs aber weiter durch.

Erneute Weiterentwicklung

Der VfB überzeugte heute vor allem durch flüssige Kombinationen und starke Außen. Waldemar Kowalczyk drückte dem Spiel seinen Stempel ebenso auf wie Mariusz Zmijak, der kaum zu halten war. Thomas Friauf gefiel erneut nicht nur ob seines großen Laufpensums. Leo Baal fing heute diverse Bälle ab und leitete den Spielaufbau ein. Seine Abwehrkollegen sowie ein sonst zum Leichtsinn neigender Mittelfeldspieler konnten ihre Fehlerquote erneut senken und waren viel konsequenter. Und das Ende der stetigen Weiterentwicklung in dieser Saison scheint noch nicht erreicht zu sein. Und so ist damit zu rechnen, dass neben der Leistungskurve auch die Zuschauerzahl von heute etwa 1300 weiter nach oben gehen wird.

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  1. ich glaube du bist immer auch dort wo ich bin:-)

    klasse bericht! weiter so!
    David van der Leij gehörte meiner meinung nach neben Kowalczyk und Zmijak zu den matchwinnern!

    aber sonst ist der bericht top:-)

  2. Danke für die Blumen. Bei van der Leij muss ich zugeben, dass ich ihn sehr kritisch beäuge. Technisch hochveranlagt, aber zuweilen etwas phlegmatisch und zu Saisonbeginn auch mit echt fiesen Fehlpässen. Gestern war er natürlich gut. Aber ich glaube auch, dass ihm zuviel Lob nicht allzu gut tut ;-)

  3. ich habe van der Leij erst zweimal spielen gesehen. gegen nordhorn und gegen wilhelmshaven. und beides mal gefiehl er mir sehr gut!:-)

    aber die nwz schrieb ja schon, an ihm scheiden sich die geister!

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