VfB nur 1:1 gegen Fußballverweigerer

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logo-vfb-oldenburg-fussballWie schon  in den letzten Jahren kam der VfB Oldenburg zuhause gegen den Stadtrivalen VfL nicht über ein Unendschieden hinaus. Doch nie in den letzten Jahren war der Auswärtspunkt für die Bürgerfelder unverdienter als beim diesjährigen Zusammentreffen.

Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für den küzlich verstorbenen ehemaligen VfB-Stürmer Jerzy Hawrylewicz. Neben den Blau-Weißen lief auch der VfL Oldenburg mit Trauerflor auf, eine tolle Geste des Stadtrivalen.

Der VfB gestaltete die erste Halbzeit hochüberlegen, die Gäste kamen nie gefährlich vor das Tor von Christian Meyer. Doch eine Vielzahl merh oder weniger guter Gelegenheiten wurde liegengelassen. Sebastian Ghasemi-Nobakht war es dann aber, der einen Freistoß aus für ihn naher Distanz statt mit Kraft durch pures Gefühl im linken unteren Eck der Grün-Weißen unterbrachte. Die 1:0-Führung des VfB zur Halbzeit war defintitiv nicht deutlich genug.

Wie gewohnt und erwartet tat der VfL im zweiten Durchgang ebenfalls nichts für das Spiel, wartete weiter geduldig auf die eigene Chance. Und der VfB brachte es nicht fertig, den Ball zum sicherlich entscheidenden zweiten Mal im Tor des Ortsrivalen unterzubringen. Nachdem der eine Baal den letzlich knapp am Tor vorbeirauschenden Ball des Bruders nicht über die Linien drücken wollte passierte auf dem Platz immer weniger.

Der VfB jetzt zwar weiterhin bemüht, aber ohne Durchschlagskraft. Der VfL machte keine Anstalten hinten zu öffnen und spielte weiter den eigenen Stiefel herunter. Nach dem Motto “Hauptsache keine Packung” hätte man wahrscheinlich auch die 0:1 Niederlage hingenommen. Ein einziges Mal, nur ein einziges Mal konnten sich die Grün-Weißen auf der rechten Seite durchsetzen, die Hereingabe verwandelte der heute überraschend standfeste Cüneyt Özkan zum 1:1-Ausgleich.

Die daraufhin folgenden Minuten verstrichen mit dem verzweifekten Versuch des VfB, einen langen Ball in die Spitze zu verwerten. Eine Torchance gab es für den VfB nicht mehr. Am Ende mochte der VfL den gewonnenen Punkt nicht mal so recht zu feiern. Es schien den Gästen der peinlichste Punktgewinn der letzten Aufeinandertreffen zu sein.

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