VfB ist Meister! Jetzt endlich über Goslar reden

2 Kommentare

logo-vfb-oldenburg-fussballGoslarer SC, Goslarer SC, Goslarer SC, wir spielen bald gegen den Goslarer SC! Puh, endlich darf man guten Gewissens den Namen Goslar in den Mund nehmen. Das muß man gleich mal auskosten.  Nach dem heutigen 2:0 gegen den Angstgegner VfL Osnabrück 2 hat der VfB die Meisterschaft in der Fußball-Oberliga Niedersachsen West sicher und spielt am 29.Mai und am 6.Juni gegen den Goslarer SC.

Seit Wochen schon ist der Name des Gegners in der Relegation im Grunde in aller Munde und wurde doch von keinem so richtig in selbigen  genommen. Wie ein Mantra wiederholten Verantwortliche und Spieler des VfB den Satz “Wir denken nicht an Goslar, erst einmal müssen wir Meister werden”, immer und immer wieder. Ich nehme an, dass man sich abends nach dem Training regelmäßig zusammengefunden hat um diese Sätze einzustudieren ;-) Professionell und richtig so. Ebenso groß ist jetzt aber die Befreiung sich ausgiebig der Mannschaft, deren Namen man nicht nennen durfte, zu widmen.

VfB tut sich in erster Halbzeit schwer

Eine Befreiung war heute auch das 1:0 des VfB in der 77.Minute durch einen Kopfball von Leo Baal nach – man höre und staune – einer Ecke. Denn bis dahin war ein Sieg alles andere als gewiß. Über die erste Halbzeit möchte man am Liebsten einen Mantel des Schweigens legen. Die Gäste standen gut und eng am Mann, der VfB konnte sich mit seinem Paßspiel keinen Weg durch das Mittelfeld bahnen und die Flügel waren verwaist. Nicht nur Wangler, der in der 37.Spielminute durch Dusbaba ersetzt wurde, hätte man vom Platz nehmen können. Gefehlt hat vielleicht eine Einzelaktion, die mal eine Lücke in den Abwehrverbund hätte reißen können.

Baal erlöst alle Blau-Weißen

Im zweiten Durchgang konnte der VfB sich mit zunehmendem Spielverlauf dann immer besser in Szene setzen. Positiv fiel hier der lange vermisste Alexander Eckel auf. Pech für ihn, dass er zehn Minuten vor Schluß schon wieder verletzungsbedingt raus musste. Vor dem 1:0 hatte Ghasemi-Nobakht plötzlich eine Riesenmöglichkeit, tauchte frei vor dem Gästetorwart Gottwald auf und wählte aus den Optionen

a) links reinschieben
b) rechts reinschieben
c) volle Kanne an den linken Pfosten ballern

leider die letztere Variante. Kurz darauf wurde einer der Baal-Brüder von Gottwald klar von den Beinen geholt, der Pfiff blieb jedoch aus. Apropos Pfiff: Selbige gab es von den Rängen trotz der lange dürftigen Leistung nicht. Nach vorne gepeitscht wurde das Team aber auch nicht wirklich. Gebannte Spannung nennt man das wohl. Diese wurde durch den Baal-Treffer sowie das entscheidende 2:0 durch Mehmet Koc gelöst. So konnte der VfB am Ende jubeln.

Wir sind noch nicht aufgestiegen, wir müssen erst noch Goslar schlagen

Der Sieg des VfB war am Ende verdient, auch wenn Osnabrück 2 auch einige Chancen zu verzeichnen hatte. Doch die Gäste verloren in der zweiten Halbzeit etwas ihre defensive Ordnung und folgerichtig das Spiel. Für den VfB geht es jetzt also in zwei Relegationsspielen um den Aufstieg gegen Goslar (Goslar, Goslar, Goslar…). Und ich übe schon den Satz, der spätestens vor dem Rückspiel zu hören sein wird: “Wir sind noch nicht aufgestiegen, wir müssen erst noch Goslar schlagen”.

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  1. die erste halbzeit war grausam. gegen goslar darf man sich sowas nicht erlauben. jetzt hoffe ich auf 10000 zuschauer am 06.06!!!

  2. derLampe sagt:

    @Tim: Auf 10000 spekuliere ich auch. Das Ziel des Vereins, die Bude mit 14500 Zuschauern voll zu kriegen finde ich aber auch nicht abwegig. Das ist drin, insbesondere wenn in der Stadt tatsächlich wie angekündigt 100.000 Flyer verteilt werden.

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