Sweeeep! EWE Baskets Oldenburg ziehen ins Finale ein.

2 Kommentare

baskets_oldenburg_2

Der größte Erfolg in der Geschichte des Oldenburger Basketballs ist perfekt. Die EWE Baskets ziehen nach einem 88:85 gegen Bamberg ins Finale ein. Dabei machten es die Baskets (unnötig) spannend und benötigten eine Verlängerung, um kämpfende Bamberger in die Knie zu zwingen.

Offener Schlagabtausch

Die Anfangsphase wurde wie schon die letzte Begegnung von den gleichen Spielern geprägt: auf Oldenburger Seite vor allem von Milan Majstorovic und dem heute vielleicht besten Oldenburger Ruben Boumtje-Boumtje, auf Bamberger Seite wies Predrag Suput erneut seine Stärke und Bedeutung für das Bamberger Spiel nach. Da die Gäste in einem offenen Schlagabtausch besser trafen führten Sie zum Viertelende mit 19:25.

milan-majstorovic-ewe-baskets-oldenburgDie Baskets konnten diesen Rückstand im Laufe des zweiten Viertels egalisieren, hauptsächlich weil auch die Spieler auf den kleinen Positionen besser ins Spiel kamen.

Nach der Pause brachte Je’Kel Foster die Baskets mit 40:34 in Front. Zusammen mit der Kabinenansprache von Fleming so etwas wie der Weckruf für die Bamberger. Fünf Ballgewinne der Franken sorgten dafür, dass sie mit dem 47:49 wieder in Front lagen.

Bamberger Aufholjagd

In der Folge entwickelte sich eine enge Partie, in der die Donnervögel den Vorsprung im vierten Viertel dennoch Punkt um Punkt vergrößern konnten. 1:42 Minuten vor dem Ende war der Vorsprung gar auf stattliche 10 Punkte angewachsen (Erwähnte ich schon die psychologische Grenze?). Für die Bamberger blieb jetzt nur noch die Taktik des schnellen Fouls. Und diese Taktik ging auf, da die Baskets nur 6 von 12 Freiwürfen trafen. Kurios: Jeder Schütze traf bei zwei Versuchen konstant nur einmal.

Zusätzlich zum Freiwurf-Faltor kam ein weiterer Faktor nach dem fünften Foul der Bamberger von der Gästebank: Karsten Tadda, der schon in den letzten Partien so manche Duftmarke hinterlassen konnte, war mit fünf Punkten und einem Steal für die Auholjagd wesentlich mit verantwortlich. Filiberto Rivera zeigte den Baskets abschließend wie man Freiwürfe trifft (4 von 4 in den letzten zehn Sekunden) und so ging es beim Stand von 79:79 in die Verlängerung.

Glücklicheres Ende für EWE Baskets Oldenburg

In dieser arbeiteten sich die Baskets dann förmlich zum 88:85 Endstand. Tragische Figur war dabei der genannte Deutsche Tadda, der die Chance zum Ausgleich per Freiwurf vier Sekunden vor dem Ende beim Stand von 86:85 vergab. Die Bamberger waren zu einem Foul gezwungen, Miladin Pekovic blieb cool und versenkte beide. Der letzte Wurf der Bamberger Saison verfehlte dann sein Ziel. Und an diesem sind die Baskets nun fast angelangt. Denn die Spieler sprechen schon länger ganz offen von dem nun offiziellen Saisonziel: Der Meisterschaft.

Bilder: fotoduda.de

1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Schnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...
  1. ich bin fix und alle:-)

    dieses spiel bleivbt unvergessen.

  2. @tim: ich glaube, da werden wir alle bald noch mehr strapaziert :-)

Einen Kommentar schreiben