Salomos Glücksunterhose bringt 4:1 gegen Hameln

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SC Langenhagen - VfB Oldenburg Im letzten Heimspiel des Jahres in der Fußball-Oberliga Niedersachsen West gewann der VfB Oldenburg letzlich klar mit 4:1 gegen Preußen Hameln. Zwei der Tore steuerte hierzu Marcel Salomo bei, der also seinem in der Pressekonferenz beschriebenen Ritual treu geblieben sein musste und demnach seine Glückunterhose trug.

Die Gäste begannen die Partie respektvoll, fast schon ängstlich. Doch dem Vfb gelang es ohne Ghasemi-Nobakht nicht, daraus Kapital zu schlagen. Wirklich gefährlich wurde es vor dem Tor der Hamelner lange nicht. Einzig ein Kopfball von Deumelandt sorget für etwas, was man weitesgehend als Torgefahr bezeichnen konnte. Mehmet Koc, für Ghasemi-Nobakht aufgeboten, hatte während des ganzen Spiels ganz ordentliche Szenen, konnte diese aber nicht konsequent zu Ende bringen.

Zu einem Zeitpunkt als die Gäste ihre anfängliche Unsicherheit abgelegt hatten und sich zaghaft nach vorne orientierten fiel dann das 1:0 für den VfB. Thölking flankte von in den Strafraum und Salomo war mit dem Kopf zur Stelle und veränderte die Flugbahn des Balles so, dass ihm der Treffer zuzuschreiben ist. So ging es dann in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang dann der Schock. Den Hamelnern wurde ein Elfmeter zugesprochen. Die Situation hierzu hatten wenige gesehen, diejenigen die es taten bestätigten aber ein Halten eines Oldenburger Verteidigers. Schmidt ließ Keeper Meyer keine Chance. Ein ärgerliches Gegentor, gerade weil der VfB bis dahin nichts zuließ und der Sieg mehr daran zu hängen schien, ob man selber ein Tor erzielen würde.

Die Gäste glaubten nach dem Ausgleich sogar daran, dass im Marschwegstadion noch mehr zu holen sein könnte. Doch Stefan Malchow konnte mit einem überlegten Kopfballtreffer jede Hoffnung wieder unterbinden. In der letzten halben Stunde gab es gegen hinten offenere Preußen naturgemäß mehr Räume, die Baal und wiederum Salomo zum 4:1-Endstand nutzten.

Nach zäher erster Halbzeit, die schon fast die Befürchtung nahelegen konnte, dass der VfB ohne Ghasemi-Nobakht offensiv nur die Hälfte wert wäre, gewann der VfB verdient und konnte diese Befürchtungen einigermaßen widerlegen. Am nächsten Wochenende wird eben dieser Ghasemi-Nobakht wieder mit an Bord sein – und hoffentlich auch die Glücksunterhose des Marcel Salomo.

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