Müde Köpfe bei den EWE Baskets?

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logo-ewe-baskets-oldenburg-basketballDie EWE Baskets verloren ihr Auswärtsspiel bei den WALTER Tigers Tübingen gestern abend mit 79:89. Ein mit 8:23 desolat verlorenes erstes Viertel konnte nicht mehr kompensiert werden.

Nicht auf dem Parkett schienen die Baskets nicht nur im ersten Viertel in Tübingen zu sein. Nachdem das erste Viertel mit 8:23 abgegeben wurde konnten die Baskets das Spiel in der Folge nicht mehr als ausgeglichen gestalten und verloren verdient. Die Tübinger, die im Niemandsland der Tabelle stehen, hatten eine Stütze in dem Ex-Oldenburger Branislav Ratkovica, der17 Punkte erzielte .

Die Baskets wirkten, wie schon gegen Quakenbrück, wenig entschlossen und müde. Fordert die lange Saison mit den vielen Spielen, die den Spielern von der Konzentration und Intensität einiges abforderten, jetzt ihren Tribut? Es scheint fast so. Körperlich waren Gardner und Perkovic zuletzt wohl nicht ganz auf der Höhe. Abgesehen von den Beiden mag mir keine physische Erklärung einfallen, gerade weil die Rotation nicht mehr so klein ist und es zuletzt wieder einen normalen Wochenrhythmus der Spiele gab.

Die Ursache liegt für mich in den Köpfen. Die Baskets werden für Ihre Konstanz in dieser Saison bewundert und diese war es auch, die mir zuletzt fast unheimlich wurde. Jetzt hat man mal zwei Spiele verloren und ich denke es ist auch gut so. Ein Tief muss über die Saison kommen und dann ist es mir lieber, dieses Tief kurz vor als während der Play-Offs zu haben.

Ärgerlich ist es nur, weil der erste Platz winkt und als Zweiter der Gegner Bamberg droht. Und der ist klar besser als der Tabellenplatz. Bamberg ist wieder in Form und hat zu alter Stärke gefunden. Das Problem der nötigen Intensität und Konzentration für die Play-Offs hat auch Trainer Predrag Krunic in seine Überlegungen mit einbezogen. Um diese zu erhöhen gehen die Baskets vor dem letzten Hauptrundenspiel bei ALBA Berlin in ein mehrtägiges Trainingslager. Die Play-Offs beginnen im Prinzip aber schon am Mittwoch gegen Göttingen, da geht es dann schon um die Plätze eins bis drei. Und das sollte reichen um wieder hungriger zu agieren.

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  1. donnervogel sagt:

    Natürlich ist das eine Kopfsache. Guter Platz an der Sonne. Gegner (Tübingen) ist eh alles egal. Was soll man sich da anstrengen. Jetzt bloß nicht mehr verletzen, schließlich spielt man im Extremfall noch mal fast eine halbe Saison. So denkt man im hintersten Kämmerlein des Gehirns.

    Das es auch anderen so geht, hat man heute in Frankfurt gesehen. Die Liga ist verrückt. Schließlich verliert Quakenbrück dort, wo Oldenburg knapp gewonnen hat, hat aber gelichzeitig Oldenburg geschlagen. Verrückte Welt.Spannende Welt. Dass der erste auch mal straucheln kann, weiß seit heute auch Wolfsburg, die sich in Cottbus eine nicht für möglich gehaltene Niederlage leisteten.

    Schön, dass Sport so unberechenbar ist. Mittwoch wird ein harter Fight, aber hier weiß sicher jeder, was die Stunde geschlagen hat….

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