Jockeys und Glücksritter auf Rasteder Renntag

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Ende Mai fand in Rastede im Schlosspark wieder einmal der Rasteder Renntag statt. In nicht weniger als elf Galopp- und Trabrennen maßen sich Reiter und Pferde unterschiedlicher Klassen miteinander und boten den Zuschauern einmal mehr ein spannendes Spektakel. Die Veranstalter sind mit den Besucherzahlen und dem Verlauf des Traditionstages sehr zufrieden. Schnelle Pferde, ehrgeizige Jockeys und spannende Wetten, alles was zu einem Renntag dazugehört, gab es auch hier.

Über ein Jahrhundert alt

Schon zum 109. Mal wurde der traditionelle Renntag abgehalten. Auch ein Grund zurückzublicken, auf mehr als hundert Jahre ehrenamtliches Engagement der Organisatoren und viele spannende Renntage. Die Veranstaltung finanziert sich hauptsächlich durch Spenden, aber auch wie jedes klassische Pferderennen durch Startgelder, Meldegelder und Wetten. Und auch wenn das Wettbüro nicht so professionell betrieben wird, die Zuschauer haben Spaß daran hier mitzuwetten und ihrem Gewinn entgegen zu fiebern. Schaut man sich an, welche Pferdewetten Digibet und andere Online-Wettbüros anbieten, kann man sehen, dass auch die Wetten bei Rasteder Renntag nach dem gleichen alten Muster platziert werden. Und wo heute die finanzielle Komponente eher weniger Bedeutung hat und hauptsächlich aus Spaß und mit kleineren Beträgen gewettet wird, gab es auch Zeiten, in denen die Menschen große Einsätze machten und ebenso große Gewinne einstrichen. So war der Rasteder Renntag auch immer ein Tag für Glücksritter aus dem gesamten Umland.

Sieg, Platz oder Rang

Die Regeln für Pferdewetten sind seit jeher unverändert. Nach bewährtem Prinzip um Rang, Platz oder Sieg wird weltweit bei Pferdewetten verfahren. Auf Sieg zu setzen bedeutet, dass man den Sieger des Rennens vorher aussucht und auf den Sieg dieses Pferdes setzt. Verliert das Pferd, verliert man auch seinen Einsatz. Auf Platz zu setzen funktioniert ganz ähnlich: Auch hier setzt man sein Geld auf ein Pferd, das allerdings nicht als Erstes, sondern in einer bestimmten Position nach dem Sieger über die Ziellinie gehen muss. Auch hier ist eine falsche Prognose mit dem Verlust des Einsatzes gleichzusetzen. Eine Rangwette, auch Dreier- oder Viererwette, setzt auf eine Rangordnung, nach der mehrere Pferde ins Ziel gehen. Dabei sollten jeweils das Siegerpferd, als auch die zwei oder drei nachfolgenden Pferde in der richtigen Reihenfolge vorhergesagt werden. Bei Variationen dieser Wette bekommt man auch einen Teilbetrag ausgezahlt, wenn man mit der Wette auf ein Pferd oder “Zwei aus Drei” richtig lag. Hier geht man also ein etwas geringeres Risiko ein, seinen gesamten Einsatz zu verlieren. Der Rennsport lebt seit jeher von den Einnahmen der Wetten. Ein großer Teil der Organisationskosten sowie der Preisgelder wird davon finanziert. Sportwetten gelten aber auch als suchtgefährlich und besonders die spannenden Pferdewetten können eine zu große Faszination werden. Bei der Häufigkeit und Höhe der Wetten sollte der Wettende daher immer ein vernünftiges Maß walten lassen.

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