Gardner führt Baskets zum Sieg

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Die EWE Baskets haben auch das zweite Spiel der Play-Off-Halbfinalserie gegen Bamberg gewonnen. Die Donnervögel gewannen in der Bamberger JAKO-Arena mit 66:58. Wieder klarer Leader des Teams war dabei Jason Gardner.

Wenig Punkte in erster Hälfte

Die Baskets konnten sich zu Beginn des zweiten Viertels eine 11-Punkte Führung erspielen. Hierbei spielte besonders Milan Majstorovic stark auf. Doch wie so oft im Basketball war die Zehn-Punkte-Marke auch diesmal die psychologische Grenze. Die Bamberger kamen nun stärker auf, Gardner wurde unter dem Korb abgeräumt und zur Halbzeit hatten sich die Bamberger wieder das Unentschieden erkämpft. Wie schon so häufig in den diesjährigen Play-Offs dominierten die starken Verteidgungsleistungen der Teams die Partie, so dass es mit einem niedrigen 25:25 in die Katakomben ging.

Baskets setzen sich erneut ab

Nach der Verschnaufpause blieb das Spiel zunächst knapp. Zwei Minuten vor dem Ende des zweiten Viertels konnte Je’Kel Foster dann die Huntestädter mit immerhin vier Punkten in Führung bringen. Vor allem das Auftreten der Oldenburger wurde jetzt noch ein Stück besser. Man merkte, dass nun eine entscheidende Phase kommen könnte. Bei so niedrigen Punktequoten würde jeder Treffer doppelt zählen.

Sechs Minuten vor dem Ende konnte Milan Pekovic mit einem schönen Dreier punkten und Rickey Paulding, wieder mit spektakulären Würfen aus den wildesten Lagen, gleich nachlegen. Die Führung betrug nun stattliche zehn Punkte (ich sag nur magische, psychologische Grenze) und die Bamberger waren nun gefragt, wollten sie die Entescheidung verhindern.

Bamberg kommt wieder zurück

Und das taten sie. Der junge Deutsche Karsten Tadda verwandelte einen offenen Dreier sicher,  holte einen Defensivrebund und legte den Ball mit einem vergebenen Korbleger unfreiwillig für Elton Brown auf. Der konnte in dieser Szene zwei lockere Punkte für sich verbuchen und legte gleich wieder nach. Plötzlich stand es nur noch 48:51 für die Oldenburger Baskets bei 4:30 noch zu spielenden Minuten.

Oldenburg bleibt in Endphase ruhig

Doch das Spiel tendierte schon bald wieder klar zu den Oldenburgern. Gardner übernahm jetzt immer mehr Verantwortung. So konnten die Baskets ihre Führung erneut auf 10 Punkte ausbauen. Psychologische Grenze…! Doch diesmal blieb den Bambergern zu wenig Zeit und nur noch die Devise: schnelle Fouls und selber möglichst dreifach punkten. Der Teil des Planes klappte auch recht gut. Die Oldenburger mussten an die Linie und Predrag Suput traf, völlig offen, zwei Dreier. Doch die Tatsache, dass die an die Freiwurflinie geholten Foster und Gardner  8 von 10 ihrer Würfe trafen durchkreuzte die Pläne der Bamberger und die Baskets gewannen am Ende verdient.

Starke erste Fünf

Bei Oldenburg tat sich erneut Jason Gardner als Kopf der Mannschaft hervor (20 Punkte). Insgesamt hatte jeder aus der Anfangsformation einen sehr großen Anteil am Sieg. Majstorovic war zu Spielbeginn gleich voll da, Paulding und Foster (beide 14 Punkte) hatten beide sehr starke Phasen. Und Ruben Boumtje-Boumtje (11 Rebounds) ist für mich der heimliche Star der Play-Offs: Kaum Fehler, im Angriff äußerst agil und defensiv eine kaum zu überwindende Mauer. Wie man insgesamt die geamte Teamleistung in der Verteidigung in diesen Play-Offs loben muss, die ist einfach fantastisch.

Vorentscheidung in der Serie?

Für die Bamberger wird es nun sehr schwer, auch wenn sie sich selber noch Mut zusprechen. Aber einen Sieg aus drei Spielen sollten die Baskets noch holen können und ich vermute sogar stark, dass es den schon am Sonntag geben wird.

Bild: fotoduda.de

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  1. war in bamberg und kann nur sagen, es war hammer geil.
    morgen kocht die ewe arena!!!!!:-)

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