Donnervögel geben Heimvorteil ab

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logo-ewe-baskets-oldenburg-basketballDie EWE Baskets Oldenburg haben das erste Spiel in der Finalrunde gegen die Baskets Bonn in der EWE Arena mit 72:74 verloren. In einer packenden Partie waren es vor allem die Foulprobleme der langen Oldenburger Garde, die den in der zweiten Halbzeit starken Bonnern zum Sieg verhalfen.

Baskets mit besserem Start

In der ersten Halbzeit  waren es die Donnervögel, die dem Gegner meist ein paar Punkte voraus waren. Dabei fielen bei den Gastgebern sogar viele Würfe nicht. Und so ließen sich die Bonner nicht abschütteln. Rickey Paulding und Jason Gardner konnten der Partie nicht den gewohnten Stempel aufdrücken, dafür sprangen zunächst andere in die Bresche. Ruben Boumtje-Boumtje sammelte eine Vielzahl von Rebounds (11 alleine bis zur Halbzeit), Majstorovic zog von der Dreierlinie ein ums andere mal unwiderstehlich zum Korb und Je’Kel Foster hatte Zielwasser getrunken, traf die für Oldenburg typischen Dreier von ganz weit draußen.

Nicht auf dem Zettel hatten die Bonner zudem sicher Miladin Pekovic, der zweimal von außen traf, und Jonathan Wallace, der Jason Gardner glänzend vertrat und unter dem ein großer Teil der zwischenzeitlichen 10-Punkte-Führung erspielt wurde. Bei Bonn hielten die deutschen Bankspieler und mein persönlicher Liebling Bowler ihr Team mit wichtigen Dreiern und Kampf im Spiel.

Bonn nutzt Foulprobleme

Nach der Pause, in der die Oldenburger mit einer acht Punkte Führung gegangen waren, kamen die Bonner in Schwung. Die drei großen Oldenburger waren zu diesem Zeitpunkt jeweils schon mit drei oder vier Fouls belastet. Die Bonner suchten, hervorragend von Michael Koch gecoacht, das direkte Duell unter dem Korb. Die Oldenburger Center konnten nur mit angezogener Handbremse agieren. Vor allem Bowman und Bowler stellten die Baskets vor große Probleme.

Die Bonner dominierten das dritte Viertel, enstchieden dieses klar für sich und gingen mit einer Vier-Punkte-Führung in den Schlußabschnitt. Nun traf der ansonsten nicht als Wurfspezialist bekannte Ken Johnson aus der Mitteldistanz, was Boumtje-Boumtje völlig ratlos bezüglich der zu wählenden Mittel in der Verteidigung machte.

Doch noch spannende Schlußsekunden

Bonn nun mit 61:68 in Front, in der Halle jubelten nur die zalhreichen Gästefans. Mit Mühe und viel Glück kamen die Oldenburger noch einmal heran. Ein unmöglicher Dreier von Paulding mit folgendem Freiwurf bedeutete 10 Sekunden vor dem Ende gar den Ausgleich. Auf der Gegenseite dann ein nicht unbedingt nötiges Foul von Milan Majstorovic beim im Ansatz unglücklichen Dreier von Bowman. Der trifft zwei seiner Versuche. Beim folgenden letzten Einwurf und Angriffsversuch sind es dann gerade die heute nicht in Normalform agierenden Gardner und Paulding, die keinen Wurf mehr herausholen können und gar den Ball an Bonn verlieren. Und die schnappen sich damit nicht nur das runde Leder sondern  zusätzlich auch noch den Heimvorteil. Am Donnerstag müssen die Oldenburger nun ihrerseits auf Diebestour gehen.

Was die Presse vor und nach dem ersten Finale über das Spiel und die EWE Baskets Oldenburg allgemein schrieb könnt ihr im Pressespiegel nachlesen.

Zum Vorbericht zu diesem Spiel

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