Der Neue: Stärken und Schwächen von Josh Carter

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logo-ewe-baskets-oldenburg-basketballKommt ein Spieler interessiert jeden Fan, was der Neue wohl kann. Wir haben Joshua Carter daher unter die Lupe genommen.

Hier zunächst  Seite mit einer interessanten Einschätzung zu Carter von vor einem Jahr:

http://www.draftexpress.com/profile/Josh-Carter-1251

Demnach war seine gute Wurfquote ursprünglich noch besser, er braucht aber recht freie Würfe. Die hat er nicht mehr bekommen. “Wilde Dinger” bleiben demnach wohl doch die Sache von Foster und Paulding.

Carter war der führende Mann bei Texas A&M, sah sich dann aber großen Herausforderungen gegenüber als sich die Gegner zunehmend auf ihn einstellten. ““Die Gegner konzentrieren sich auf mich,” so Carter selber während der letzten Saison,  “Ich habe immer eine Hand im Gesicht. Mein Gegenspieler bleiben immer bei mir und helfen nie aus. Ich muss andere Wege finden, um zu punkten.”

Für sein Dribbling benötigt er auch Platz, dass er dabei zum Korb zieht sieht man wohl eher selten. Ein, zwei Dribblings sind drin, weiter in die Zone gehts selten.

In der Defense setzt er seinen Körper gut ein, ist jedoch nicht so wendig, was ihm gegen kleinere Guards Probleme macht.

Ich hoffe, ich habe das einigermaßen gut übersetzt. Man muss beachten, dass dieses Profil auf NBA-Chancen abzielt und darum ein recht hohes Niveau bei der Bewertung ansetzt. Hört sich insgesamt so an als wenn er mindestens das Niveau von Pekovic halten kann. In der Bundesliga wird er zumindest zunächst erst einmal mehr Platz bekommen, denke ich. Hoffen wir, dass er sich schnell eingewöhnt und er diesen Platz nutzen kann.

Eine lustige Anekdote noch: Die NBA verfolge ich seit einigen Jahren fast überhaupt nicht mehr. Beim Ansehen eines Texas A&M Videos mit Carter gegen Oklahoma fielen mir zwei Spieler auf. Ich fand heraus, dass es sich um die Griffin-Brüder handelt. Na, dachte ich, vielleicht was für die Baskets. Kurz danach musste ich ernüchtert feststellen, dass meine Spielereinschätzung wohl viele teilen: Blake Griffin wurde gerade an Nummer 1 gedraftet, sein Bruder Taylor immerhin an Nummer 48.

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  1. Glückwunsch zum “Auge eines NBA-Scouts” ;-) Schöner Text. Ich denke schon, dass Carter Oldenburg helfen kann. Die Crux mit gut gescouteten College-Rookies ist jedoch oft weniger das Talent als die Anpassung an das Profi-Leben in Europa.

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