Baskets vertrauen dem Meisterteam

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logo-ewe-baskets-oldenburg-basketballDie EWE Baskets Oldenburg haben in Ruben Boumtje-Boumtje den zehnten Spieler aus dem Meisterkader in Oldenburg halten können. Das ist Rekord in der Bundesliga. Zu den teilweise  kritischen Tönen (auf den hinteren Seiten in diesem SD-Thread, bei wknd.de oder indirekt beim Grübler), der Zielsetzung bei der Transferpolitik und dem letzten freien Kaderplatz äußerte sich exklusiv Torben Rosenbohm von den EWE Baskets.

Die Baskets haben unglaubliche zehn Spieler aus dem Meisterkader gehalten. Das sucht seinesgleichen. Doch schon unken die Ersten, eher Nicht-Baskets-Anhänger, dass das Team in Hinblick auf die Euroleague nicht verstärkt worden sei und außerdem doch bitteschön auch langsam am Besten ein deutscher Nationalspieler nach Oldenburg kommen müsse.  Was entgegnet man diesen Stimmen?

Für Wünsche habe ich großes Verständnis, die haben wir ja alle. Nicht vergessen sollte man indes, dass die Dinge auch machbar bleiben müssen. Soll der Etat um 30 Prozent aufgestockt werden? Ja! Aber: Alleine das Thema Euroleague mit all den Bedingungen, die wir dort erfüllen müssen, macht eine Steigerung um 20 bis 30 Prozent unabdingbar. Predrag Krunic hat in der Mannschaft Steigerungspotenziale verortet und wird nun alles tun, um diese offenzulegen. Wir sind mit diesem Kader Deutscher Meister geworden, das darf man nie vergessen. Und das beispielsweise ohne Jasmin Perkovic, der darauf brennt, seine unglaubliche Einstellung und Energie wieder mit neuem Schwung in den Dienst der Mannschaft zu stellen.

Qualitativ ist der Kader nur schwer zu verbessern. War aber eine “Blutauffrischung” Thema, um eine gewisse Spannung im Team zu erhalten oder war die Prämisse immer, möglichst alle gewünschten Spieler zu halten?


Spieler, die einen zur Deutschen Meisterschaft geführt haben, sind immer der erste Ansprechpartner. Wir konnten ja nie davon ausgehen, dass wir auch wirklich alle halten können, schließlich ist auch im Rest Europas die Leistung einiger Spieler längst kein Geheimnis mehr. Predrag Krunic weiß bestens, wie man Stimmung und Spannung hoch hält. Viele Spieler haben den deutlichen Wunsch geäußert, in dieser Konstellation unbedingt gemeinsam weiter machen zu wollen. Eine höhere Auszeichnung gibt es ja kaum.

Kann schon etwas zum wahrscheinlich letzten Kaderplatz gesagt werden?

Es geht – wenig überraschend – um die Position Miladin Pekovics. Er ist und bleibt eine Option für Kaderplatz zwölf. Unser Geschäftsführer Hermann Schüller hat es unlängst klar formuliert: Wir können uns absolut vorstellen, ihn weiter zu verpflichten. Denkbar ist aber natürlich auch, einen Neuzugang zu integrieren. Da wir elf von zwölf Spielern unter Vertrag haben, wird diese letzte Entscheidung unaufgeregt und seriös getroffen.
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