Baskets verteidigen sich zum Sieg

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Wenn die Weisheit “Der Angriff gewinnt Spiele, die Verteidigung gewinnt Meisterschaften” wahr sein sollte, dann befänden sich die EWE Baskets nach dem 61:50 gegen Frankfurt auf Titelkurs. In einer von beiden Seiten in der Defensive extrem intensiv geführten Partie hatten die Baskets am Ende mehr Schußglück und siegte im dritten Spiel des Play-Off-Viertelfinales, so dass die Serie nun bei 2:1 für die Oldenburger steht. 

Starke Verteidigung

Schon das erste Viertel zeigte, wo der Knackpunkt in dieser Partie liegen würde: Irgendwie überhaupt mal zu treffen, bzw. die Lücke in der gegnerischen Abwehr zu finden. Kurioserweise taten sich hier beide Teams gleich schwer – oder arbeiteten in der Verteidigung gleich hart. Letzteres scheint auch zutreffender zu sein. Die Baskets waren in der Verteidigung hellwach, unterbunden viele Pässen in die Zone und kämpften für den Nebenmann. Die Defensivleistung war beeindruckend.

Enges Spiel bis kurz vor Schluß

Offensiv wachten die Baskets auf als die Frankfurter einen Dreier zum 11:14 versenken konnten. Hier taten sich nun insbesondere Je’Kel Foster, zuletzt eher unauffälliger,  und Marco Scekic hervor. Die Baskets bauten ihren Vorsprung aus. 24:14  hieß es als Foster vom Feld ging. Bis zur Halbzeit arbeiteten sich die Frankfurter aber schon wieder bis auf fünf Punkte heran.

Doch die Führung sollten die Baskets nun nicht mehr abgeben. Das Spiel blieb eng und schien es auch bis zum Schluß zu bleiben. Beim Stand von 50:48 etwa fünf Minuten vor dem Ende machten sich nicht wenige bereit für ein spannendes Ende. Doch die drei Ballverluste der Frankfurter in Folge sind verbunden mit den folgenden Punkten der Baskets stellten einem solchen korbarmem Spiel die Entscheidung dar.

Fazit

Boumtje-Boumtje ohne Fehlwurf

Boumtje-Boumtje ohne Fehlwurf

Wie schon geschrieben kann man nur den Hut vor der Verteidigungsleistung der gesamten Mannschaft der Donnervögel ziehen. Herauspicken möchte ich einmal Ruben Boumtje-Boumtje, der eine nahezu fehlerfreie Partie ablieferte. Zumindest konnte er jeden Pass festhalten. Aber auch das Fehlen eines Fehlwurfes aus dem Feld und 5/6 Freiwürfen sowie zwei Block deuten seine gute Form mehr als an.

Leider wird unsere Rotation immer kleiner und ich habe auch den Eindruck, dass das Einzelkönnen der Hauptakteure gegenüber gepflegtem Paßspiel in den Vordergrund rückt. Magere sechs Assists gab es gestern, die hat Gardner vor nicht allzu langer Zeit alleine fabriziert.

Dienstag in Frankfurt

Für die Serie sehe ich uns jetzt natürlich im Vorteil. Auch wenn Titus Ivory wie vom frblog.de vermutet bereits am Dienstag wieder für Frankfirt auflaufen sollte. In der letzten Woche wurde bei ihm noch von einem Außenmeniskuseinriss gesprochen, nun scheint es doch wieder reichen zu können. Definitiv ausfallen wird Lorenzo Gordon ebenso wie bei uns Jasmin Perkovic. Von Letzterem denke ich, dass er überhaupt nicht mehr ins Play-Off-Geschehen eingreifen wird. Bis Ende Juni ist zwar noch ein Monat Zeit, aber Krücken und Verband stimmen nicht gerade positiv für eine baldige Rückkehr des Power-Forwards.

Die Baskets müssen nun noch eines der verbleibenden maximal zwei Spiele gewinnen. Für Rickey Paulding ist die Grundvoraussetzung dafür, dass man weiter “beständig verteidige und viele Rebounds hole“. Und das dürfen die Baskets schon morgen in Frankfurt tun.

Bilder: fotoduda.de

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