Baskets verlieren ohne Bank in der Bankenstadt

4 Kommentare

logo-ewe-baskets-oldenburg-basketballDie EWE Baskets Oldenburg haben das zweite Viertelfinalspiel in Frankfurt in letzter Sekunde mit 79:77 verloren. Damit ist die Serie beim Stande von 1:1 wieder ausgeglichen.

Das Spiel verlief zunächst ausgeglichen mit leichten Vorteilen auf Seiten der Baskets. Die Führung zum Viertelende für die Baskets (13:14) war dann schon so knapp wie der Spielverlauf im zweiten Viertel.

Katastrophale Phase vor der Halbzeit

1:22 Minuten vor der Halbzeit stand es dann 32:34 für Frankfurt. Zu diesem Zeitpunkt standen Gardner, Foster, Pekovic, Scekic und der eingewechselte Daniel Strauch auf dem Parkett. Zur Halbzeit hatten die Frankfurter ihrem Punktekonto 10 Punkte hinzugefügt. Wie war es dazu gekommen? Wie kassiert man 10 Punkte in 1:22 Minuten? Rein aus den Statistiken liest sich die Erklärung so: Zwei Fouls von Daniel Strauch, je ein Offensivfoul von Gardner und Scekic, ein technisches Foul gegen die Bank und zur Krönung drei (!!!) Offensivrebounds für die Skyliners. Das klingt schlicht nach Chaos und begründet den 10:0-Lauf der Gastgeber…

Tolles Comeback der Baskets

Nach der Pause konnten die Frankfurter ihre Führung gar bis auf 16 Punkte ausbauen. Doch dann kamen die EWE Baskets ganz stark zurück und kämpften sich Punkt für Punkt heran. Dabei wurden die Donnervögel von Jason Gardner angeführt, der im 3.Viertel alleine 14 Punkte markierte und dem es auch vorbehalten war die Baskets beim 56:57 erstmals wieder in Führung zu bringen. Das Spiel war wieder völlig offen, die Baskets zurück.

Knappe Entscheidung

Das Schlußviertel blieb dann spannend. Ein 4-Punkte-Führung der Baskets drehte Pascal Roller (18 Punkte) mit zwei Dreiern in Folge in eine Führung für die Frankfurter. 21 Sekunden vor dem Ende konnten die Baskets ihrerseits ausgleichen. Doch mit dem Schlußpfiff versenkte Keith Simmons den entscheidenden Ball zum Sieg für die Skyliners.

Keine Impulse von der Bank

Ohne Augenzeuge gewesen zu sein fällt auf, dass die Baskets wie schon im ersten Viertelfinalspiel kaum Impulse von der Bank bringen konnten. Einzig Marko Scekic kann positive Aktionen für sich verbuchen. Pekovic spielte zwar zehn Minuten, konnte sich dabei aber nicht sonderlich hervortun. Wallace scheint keine ernsthafte Option zu sein. Daniel Strauch kann man sicherlich nicht für den Einbruch vor der Pause verantwortlich machen, aber er stand zumindest nur in dieser Phase auf dem Parkett. Im ersten Spiel sah es ähnlich aus. Und dabei konnte man nach dem Ligaspiel gegen Frankfurt noch meinen, wir hätten eine tiefe Bank. Und angesichts der Tatsache wie Daniel Hain damals insbesondere gegen Pascal Roller auftrat drängt sich die Frage auf, ob er das in dieser Partie nicht auch hätte probieren dürfen?

Mund abputzen – Spiel 3 kommt

Wie Co-Trainer Ralph Held treffend bemerkte: “Abgehakt!”. Am Sonntag geht es schon in Oldenburg weiter. Zu hoffen ist, dass Jasmin Perkovic noch wieder in die Playoffs eingreifen kann um wieder mehr Optionen zu haben. Aber auch ohne ihn muss es gehen. Gerade zuhause muss dann aber auch von mehr als vielleicht sechs Spielern etwas kommen.

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  1. die phase vor der halbzeit war skandalös!
    so werden spiele verpfiffen!!!!!!!

  2. @Tim: Aufgrund der Eintragszeit tippe ich mal, dass du sogar da warst? Verpfiffen würde das natürlich auch zu einem großen Teil erklären. Gerade, weil Daniel z.B. komischerweise noch immer keine Lobby bei den Schiris hat.

  3. ich war vor ort:-)

  4. Sehr gut, das nenn ich Einsatz :-)

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