Baskets stürzen den Tabellenführer Ulm

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Logo der EWE Baskets OldenburgPuh, das war am Ende doch wieder knapp. Trotz einer zwischenzeitlichen 16-Punkte Führung bringen sich die EWE Baskets Oldenburg bei Ihrem 80:75 Sieg über “Gute Besserung”-Ulm noch selber fast um den Sieg.

Gleich zu Beginn eine schöne Choreo im Fanblock, ich nehme mal an von Thunderstorm: Die Portraits unserer Spieler jeweils auf einem eigenen Doppelhalter. Sehr schöne Sache, das hat bestimmt eine Menge Arbeit bereitet!

Nach zähem Beginn und einem schnellen Rückstand brauchten die Baskets bis ins 2.Viertel um die Führung wiederzuholen und zu stabilisieren. Bis dahin wurde die Defensive vor allem vom Ulmer Finn, mit dem vor allem Boumtje-Boumtje so seine Probleme hatte, mehrmals düpiert. Doch nun lief das Spiel der Baskets besser und die Führung wurde stetig ausgebaut.

Sich scheinbar in trügerischer Sicherheit wähnend ließen die Baskets nach, erlaubten den Gästen mehrere Dreier durch Fitzgerald und waren selber zu leichtfertig im Angriff. Die Gäste kamen klammheimlich immer weiter heran.

Am Ende wurde es eng, doch Gardners Dreipunktspiel und ein Ballgewinn durch Pekovic brachten letzlich den Sieg. Ob dieser letztlich daran begründet lag, dass man Gibbs wie von mir gewünscht unter seinen üblichen Werten halten konnte?

In einer engen Liga sind wir nun Achter und könnten mit einem Sieg in Göttingen unseren Blick weiter nach oben richten.

Ach ja: Kaum zuhause angekommen musste ich doch kurzzeitig diese unmögliche neue Sendung der Dschungelcamp-Nervensägen Dirk Bach und Sonja Zietlow ertragen. Warum ich das erwähne? Michael Schröder, Spieler unserer Ulmer Gäste, musste in einem Spiel im Basketballdress die Topmodel-Kandidaten an den Hüften packen… den Rest erspare ich euch. Sie haben Ihre Aufgabe aber gemeistert, immerhin ein Erfolgserlebnis für Schröder an diesem Abend. Ich frage mich nur, wie er es geschafft hat innerhalb von einer halben Stunde aus der Halle ins Studio zu kommen ;-)

Zu unserem Team:

Foster: Kann genauso wie Paulding immer “einen Wurf kreiren”. Was soviel heißt, dass er jederzeit in der Lage ist, draufzuballern. Tat das gestern vor allem aus der Nahdistanz enorm effektiv. Von außen wollte es nicht so klappen.

Paulding: Hatte, wie Foster auch, seine starke Phase. Im Zeitraum als Ulm herankam war er aber genausowenig zu sehen. Insgesamt gute Leistung.

Gardner: Für mich der Matchwinner und bester Mann. Konstant gutes Spiel, immer einen Blick für den besser postierten Mitspieler, dazu – man höre und staune – bester Rebounder. Naja, sprangen halt ne Menge Bälle weit vom Ring ab. Aber absoluter Kopf des Teams, der Verantwortung übernimmt.

Perkovic: Mit aufsteigender Tendenz. Haute sich wieder da rein, wo es wehtut. Lief noch nicht komplett rund, aber das wird schon.

Boumtje-Boumtje: Gegen ihn machte Finn leicht seine Punkte. Vorne sind bei BB immer 6 Punkte mehr drin, aber er war auch dieses Mal wieder zu überhastet und ihm flutscht der Ball weg oder er legt das Ding daneben. Sieben Rebounds geholt, insgesamt solide Leistung.

Pekovic: Traf zwei wichtige Dreier. Ebenfalls solide.

Majstorovic: Ach, der hat gespielt? Kam als Starter nur auf sieben Minuten. Aufgefallen ist er in der Zeit nicht.

Scekic: Ohne wirkliche Akzente.

Strauch, Hain, Buljevic: Standen ordnungsgemäß auf dem Spielberichtsbogen. An Hains Stelle würde ich mir angesichts von 6 Einsatzsekunden ein wenig verarscht vorkommen.

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