Aufwärtstrend und Restarbeit

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logo-vfb-oldenburg-fussballDer VfB Oldenburg gewann sein zweites Heimspiel, diesmal vor ausverkauftem Haus ;-), klar mit 5:1 gegen den VfL Oythe. Dabei zeigten sich die Blau-Weißen gegen überforderte Südoldenburger weiter deutlich verbessert, offenbarten aber trotz des klaren Sieges noch weitere Potentiale zur Verbesserung.

Offensiver Beginn

Der VfB legte gleich gut los und kam sofort zu zahlreichen Chancen. Schon nach 12 Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz des Gästetores. Nach 22 Minuten hieß es bereeits 3:0, das Spiel war entschieden. Bei jedem der Tore stand Oythes linker Verteidiger Manuel Engelmann neben sich und zudem meist zu weit weg von Steve Sam. Der nutze den Platz clever, schlug manch schönen Haken und flankte dreimal in die Mitte. Thomas Friauf und zweimal der ebenfalls sehr agile Mariusz Zmijak hießen die dankbaren Abnehmer.

Der VfB ließ nicht nach und hatte weitere hochkarätige Gelegenheiten. Nachdem Zmijak seinen Gegner schwindelig gespielt und den Ball perfekt für Friauf in die Mitte geschlagen hatte, verwandelte dieser zum 4:0 nach 37 Minuten. So mancher Zuschauer träumte zu diesem Zeitpunkt schon von Heesselschen Dimensionen. Doch schon in der ersten Halbzeit waren die Gäste nicht torchancenlos. Meist nach schlimmen Fehlpässen im Mittelfeld oder einfachen Kombinationen scheiterten sie kurz vor dem Abschluß aber eher am eigenen Unvermögen als an der Oldenburger Abwehr.

Oythe stellt um

Gästetrainer Dieter Schlärmann reagierte und nahm den “besten Oldenburger” Engelmann vom Platz. Steve Sam sah sich nun einem ebenbürtigeren Gegner gegenüber und wurde sogar oft von zwei Oythern in die Zange genommen. Das hinderte ihn aber nicht, sich noch weitere Male gut ins Szene zu setzen. Ein starker Auftritt des Ex-Wuppertalers.

2.Halbzeit: VfB mit Defensivschwächen

Insgesamt war der VfB im zweiten Durchgang aber weniger gefährlich. Und im Mittelfeld wurden sie das ein oder andere Mal schnell überspielt oder machten sich das Leben selber schwer. Mal spielt da Majebi Tseke seinen üblichen Ball zum Gegner, was David van der Leij aber gleich mehrmals vollbrachte oder man bietet wie Davor Celic nur Geleitschutz statt zu stören. Das brachte die Gäste immer wieder ins Spiel. Mit dem einem Gegentor, bei dem gleich mehere Rote vor Mansur Faqiryar auftauchten, war der VfB am Ende gut bedient. Auf der anderen Seite hätte es aber auch gut und gerne 3 Tore mehr für den VfB geben können.

Weiter aufwärts

Gerade spielerisch zeigte sich der VfB weiterhin stark verbessert. In Zmijak, Sam und Friauf scheint Zinnbauer jetzt die Spieler gefunden zu haben mit denen sich das von ihm ursprünglich favorisierte (und vor zwei Jahren verbannte) System mit einem zentralen Stürmer und zwei offensiven Außen durchsetzen lässt. Gut gefielen neben diesen Dreien auch die jungen Rene Wagner und Philipp Schikora.

Um nicht allzu sehr ins Lob zu kommen muss man in Relation setzen, dass der VfB sich in der zweiten Hälfte deutlich schwerer tat und im Defensivverhalten noch so manchen Ansatzpunkt für die Trainingsarbeit offenbarte. Wenn die Mannschaft sich hier verbessert wird der VfB in dieser Saison eine sehr gute Rolle spielen.

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