Alles nach Plan?

3 Kommentare

In Krunic we trust

Die Verantwortlichen bei den EWE Baskets gelten als besonnen und professionell. Da verwunderte es die Anhänger, dass die letzten Positionen im Kader so spät bis noch gar nicht besetzt wurden. Immerhin beginnt in sechs Wochen die Saison und heute das Trainingslager in Rogla. Eine Betrachtung der bisherigen Transferaktivitäten der Oldenburger Ventilatoren.

Gedanken gemacht

Natürlich haben sich die EWE Baskets auch in diesem Jahr wieder ihre Gedanken gemacht. Der Umbruch sollte bestimmt nicht ganz so heftig ausfallen, aber eventuell passten die Mosaiksteine bestehend aus alten Spielern mit deren Wünschen und den neuen Gegebenheiten (fünf Deutsche, größere Entfernung der Dreipunktlinie) nicht so zusammen.

Obwohl zu bedauern ist, dass die Kontinuität in diesem Jahr einen kleinen Einbruch erhalten hat muss man den Baskets attestieren, dass sie grundsätzlich hervorragend auf die neuen Voraussetzungen reagiert haben.

Neue Dreierlinie – Neue Taktik

Da die Dreierlinie-Entfernung deutlich auf 6,75m (Danke an Leser Patrik) vergrößert wurde, müssen die Baskets ihr Spiel umstellen. Dieses war sehr auf die Dreier ausgelegt. Was wir bisher als wilde Würfe von draußen kannten wird jetzt fast ein normaler Dreier sein. Man muss kein Experte wie Trainerlegende Svetislav Pesic sein um die Verlagerung des Spiels unter die Körbe zu prognostizieren. Die EWE Baskets Oldenburg holten mit Aron Baynes einen wahren Brecher unter dem Korb und mit Oliver Stevic sowie Steven Smith weitere Spieler für die beiden  großen Positionen die keine Verschlechterung sein sollten.

Deutsche auf dem Feld!

Auch die Baskets kamen angesichts von mittlerweile fünf deutschen Plätzen im Kader nicht drumherum sich um deutsche Spieler zu kümmern, die auch erwähnenswerte Spielzeit erhalten werden. Viele hofften auf einen wirklich bekannten Namen. Mit Christopher McNaughton kommt nun ein Center, der in Oldenburg noch mehr zur Geltung kommen könnte als im Göttinger Guard-Terror-Team. Und Robin Smeulders könnte ein Geheimtipp sein und dürfte eine wirkliche Chance bekommen sich zu beweisen. Also ein durchaus repektables Rantasten der Baskets an das von außen betrachtet ungeliebte Thema “Deutsche Spieler”.

Point Guard nach Wunsch?

Die genannten sinnvollen Verpflichtungen waren früh fix und alles wartete zuletzt auf den Point Guard. Die Anhänger warfen mit Namen um sich, die wahrscheinlich aktuell in zwei Monaten mehr verdienen als der Neue im Jahr bekommen dürfte. Der Neue, das wurde nun mit Nemanja Protic einer, der wahrlich nicht nach der 1A-Lösung klingt. Zum einen, weil er sehr spät verpflichtet wurde, zum anderen weil seine Werte nicht ganz so dominant klingen. Dennoch ist gerade die PointGuard-Position in Mannschaften unter der Leitung von Predrag Krunic immer vorzüglich besetzt gewesen- und das wird sicher auch mit der eventuell nur 1B-Lösung so sein.

Letzte Position

Fehlt noch die letzte zu besetzende Position im Kader. Hier fehlt noch ein flexibel einzusetzender Einwechselspieler für die kleineren Positionen. Das dürfte für die Baskets nun eine leichtere Übung sein, ich denke hier wird bald Vollzug gemeldet werden. Dann steht der Kader und es wird spannend wie das neue Spiel der Baskets aussehen wird. Spätestens nach einer Anlaufzeit von ein paar Spielen werden wir wieder ein Team haben, das uns allen Freude macht. Dieses aufgeschlossene Grundvertrauen haben sich die Verantwortlichen der EWE Baskets nach der Beck-Ära einfach verdient.

Bild: fotoduda.de

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  1. Wir kriegen keine NBA 3er Range sondern nur auf 6,75.
    In der NBA ist sie 7,24m (ausßer ganz in der Ecke)umgerechnet.(23’9”)

  2. Gute Analyse, Andre, und je mehr man sich über Protic Gedanken macht, desto mehr kann ich mich mit ihm anfreunden. Wir können ihn zwar nur nach den Statistiken beurteilen, aber die sind in der Adrialeague und der Eurochallenge nicht schlecht.
    Er ist noch relativ jung, deshalb fehlt vielleicht Konstanz im Spiel, aber ich denke es passt.

    Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, würde ich mich über einen erfahrenen Zweier sehr freuen.

  3. rely solely on their athletic coaching capabilities. About sixteen percent from the expert coaches are

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